Welche Taschenfederkernmatratze passt zu Ihnen? So finden Sie den richtigen Härtegrad, vergleichen Matratzengrößen und erkennen wichtige Qualitätsmerkmale.
Eine Matratze kann auf dem Papier noch so überzeugend wirken – wenn sie sich nachts nicht richtig anfühlt, helfen auch die besten Produktangaben wenig. Vielleicht sinkt Ihre Schulter kaum ein, während das Becken zu tief liegt. Oder Sie merken erst nach einigen Nächten, dass die Liegefläche für zwei Personen doch etwas knapp ist.
Bei Taschenfederkern Matratzen lohnt sich deshalb ein genauerer Blick auf die Konstruktion. Wie fest eine Matratze ist, wie sie auf das Körpergewicht reagiert und welche Größe Sie wählen, macht im Alltag einen spürbaren Unterschied. Wer diese Zusammenhänge kennt, kann hochwertige Modelle besser einschätzen und muss sich bei der Kaufentscheidung nicht allein auf Preise oder Werbeversprechen verlassen.
Wodurch zeichnet sich eine hochwertige Taschenfederkernmatratze aus?
Eine gute Taschenfederkernmatratze stützt den Körper dort, wo er Unterstützung braucht, und gibt an anderen Stellen ausreichend nach. Gleichzeitig sollte sie Bewegungen möglichst gezielt aufnehmen und für ein angenehmes Schlafklima sorgen. Die Anzahl der Federn allein verrät darüber allerdings wenig. Erst wenn Federkern, Polsterschichten, Bezug und Härtegrad aufeinander abgestimmt sind, entsteht ein überzeugendes Liegegefühl.
Wie funktioniert ein Taschenfederkern im Inneren?
Das Innenleben besteht aus vielen einzelnen Metallfedern, von denen jede in einer eigenen Stofftasche sitzt. Diese Taschen sind miteinander verbunden, die Federn selbst können sich aber weitgehend unabhängig voneinander bewegen. Drücken Sie mit der Hand auf eine bestimmte Stelle, reagieren hauptsächlich die Federn in diesem Bereich.
Fachleute sprechen dabei von Punktelastizität. Dahinter steckt ein recht einfaches Prinzip: Unterschiedliche Körperbereiche belasten die Matratze unterschiedlich stark. Schultern und Becken benötigen beispielsweise mehr Nachgiebigkeit als andere Körperpartien. Ein passend abgestimmter Federkern kann diese Unterschiede auffangen, ohne dass gleich die gesamte Liegefläche nachgibt.
Hinzu kommen die Hohlräume zwischen den Federn. Durch sie kann Luft zirkulieren, was gerade für Menschen interessant ist, die nachts schnell ins Schwitzen kommen. Wie trocken und angenehm das Bettklima tatsächlich bleibt, hängt aber ebenso von der Polsterung, dem Matratzenbezug und der Belüftung des Bettes ab.
Taschenfederkernmatratze oder Kaltschaummatratze – was ist besser?
Wer ein eher federndes Liegegefühl mag und Wert auf Luftzirkulation legt, dürfte sich mit einem Taschenfederkern häufig wohlfühlen. Kaltschaum fühlt sich dagegen oft ruhiger an und dämpft Bewegungen auf andere Weise. Beide Varianten können den Körper gut unterstützen. Entscheidend ist die jeweilige Qualität und nicht allein die Materialbezeichnung.
| Kriterium | Taschenfederkernmatratze | Kaltschaummatratze |
| Konstruktion | Einzeln gelagerte Metallfedern | Elastischer Schaumstoffkern |
| Körperanpassung | Punktelastisch, abhängig von Feder- und Polsteraufbau | Abhängig von Schaumqualität und Zonierung |
| Belüftung | Offene Zwischenräume im Federkern | Abhängig von Porenstruktur und Belüftungskanälen |
| Liegegefühl | Häufig federnd und dynamisch | Häufig ruhiger und stärker dämpfend |
| Bewegungsübertragung | Bei guten Taschenfederkernen vergleichsweise gering | Bei geeigneten Schäumen ebenfalls gering |
| Gewicht | Je nach Konstruktion vergleichsweise hoch | Häufig leichter zu handhaben |
Die Tabelle zeigt die typischen Unterschiede, ersetzt aber keinen Blick auf das konkrete Modell. Eine aufwendig konstruierte Kaltschaummatratze kann beispielsweise eine bessere Körperanpassung bieten als ein einfacher Taschenfederkern. Umgekehrt kann eine gut abgestimmte Federkernmatratze genau das elastische Liegegefühl liefern, das Sie suchen.
Matratzen Härtegrad verstehen: H2, H3, H4 oder H5?
H3 ist nicht automatisch die richtige Wahl, nur weil dieser Härtegrad häufig angeboten wird. Die Kennzeichnungen H2 bis H5 beschreiben zwar die ungefähre Festigkeit einer Matratze, folgen in Deutschland aber keinem einheitlich verbindlichen Herstellerstandard. Was bei einer Marke als mittelfest gilt, kann sich bei einer anderen bereits ziemlich straff anfühlen.
Beim Matratzen Härtegrad geht es also weniger darum, eine bestimmte Zahl zu treffen. Sie müssen herausfinden, welche Festigkeit Ihren Körper ausreichend stützt und gleichzeitig bequem bleibt.
Welcher Härtegrad passt bei unterschiedlichem Körpergewicht und Schlafposition?
Das Körpergewicht gibt eine erste Orientierung. Schwerere Personen benötigen häufig eine festere Unterstützung, während leichtere Menschen auf sehr harten Matratzen möglicherweise nicht genügend einsinken. Ganz so einfach lässt sich die Auswahl trotzdem nicht berechnen. Körpergröße, Gewichtsverteilung und bevorzugte Schlafposition verändern das Liegegefühl erheblich.
| Härtegrad | Typische Einordnung | Worauf zu achten ist |
| H2 | Eher weich bis mittelfest | Kann für leichtere Personen oder ein weicheres Liegegefühl interessant sein |
| H3 | Mittelfest bis fest | Häufig gewählte Variante mit breitem Einsatzbereich |
| H4 | Fest | Für Personen interessant, die mehr Widerstand und Unterstützung benötigen |
| H5 | Sehr fest | Für besondere Anforderungen an eine hohe Festigkeit |
Bei Gewichtsangaben sollten Sie sich an den Empfehlungen des jeweiligen Herstellers orientieren. Allgemeine Tabellen mit festen Kilogrammgrenzen können irreführend sein. Schließlich verhalten sich zwei Matratzen mit unterschiedlichem Federkern und verschiedener Polsterung auch dann nicht gleich, wenn beide als H3 ausgezeichnet sind.
Seitenschläfer brauchen normalerweise etwas mehr Spielraum für Schultern und Becken. In Rückenlage kommt es besonders auf eine gleichmäßige Unterstützung an. Wer überwiegend auf dem Bauch schläft, sollte darauf achten, dass die Körpermitte nicht übermäßig tief einsinkt.
Warum ist eine zu weiche oder zu harte Matratze problematisch?
Auf einer sehr weichen Matratze kann das Becken zu weit absinken. Bei einer ausgesprochen harten Unterlage passiert häufig das Gegenteil: Schulter und Hüfte finden nicht genügend Platz zum Einsinken. Beides kann dazu führen, dass Sie unbequem liegen oder sich nachts häufiger eine andere Position suchen.
Die passende Festigkeit liegt dort, wo Unterstützung und Druckentlastung zusammenkommen. Ihre Wirbelsäule sollte in der bevorzugten Schlafposition möglichst natürlich gelagert sein. Eine Matratze muss dafür nicht besonders hart sein – sie muss an den richtigen Stellen nachgeben und an anderen ausreichend stützen.
Ein Vergleich mehrerer Festigkeiten ist deshalb sinnvoller, als sich früh auf H3 oder H4 festzulegen. Wer hochwertige Matratzen nach Härtegrad online auswählen möchte, sollte sich neben der Kennzeichnung auch den Federkern, die Polsterschichten und die verfügbaren Größen ansehen. Gerade diese Details erklären oft, warum sich scheinbar ähnliche Modelle unterschiedlich anfühlen.
Sind verstellbare Härtegrade für Paare sinnvoll?
Durchaus, vor allem wenn zwei Menschen sehr unterschiedliche Liegevorlieben haben. Der eine schläft gern etwas fester, die andere braucht mehr Nachgiebigkeit an Schulter und Hüfte. Eine gemeinsame Matratze mit durchgehend gleicher Festigkeit kann dann zum Kompromiss werden, mit dem keiner so richtig zufrieden ist.
Bei bestimmten Matratzensystemen lässt sich die Unterstützung verändern oder gezielt auf einzelne Liegebereiche abstimmen. Das kann auch unabhängig von der Nutzung zu zweit interessant sein. Allerdings bedeutet eine ergonomische Zonierung nicht automatisch, dass Sie den Härtegrad später selbst verstellen können. Ob und wie das funktioniert, muss ausdrücklich in den Produkteigenschaften beschrieben sein.
140 x 200 Matratze: Für wen kommt sie infrage?
Eine 140 x 200 Matratze ist vor allem für Menschen interessant, die allein schlafen und gern etwas mehr Platz haben. Gleichzeitig passt sie häufig noch gut in kleinere Schlafzimmer. Auch zwei Personen können darauf schlafen. Wie bequem das auf Dauer ist, hängt allerdings stark davon ab, wie viel Bewegungsfreiheit beide benötigen.
Ist eine Matratze 140×200 für zwei Personen ausreichend?
Rechnerisch bleiben bei einer 140 Zentimeter breiten Matratze 70 Zentimeter pro Person. Das kann für gelegentliche Übernachtungen oder Paare, die gern eng beieinanderliegen, durchaus genügen. Wer nachts häufig die Position wechselt oder einfach mehr Abstand möchte, wird auf 160 oder 180 Zentimetern Breite meist entspannter liegen.
Ein guter Taschenfederkern kann helfen, Bewegungen weniger stark auf die andere Bettseite zu übertragen. Die begrenzte Breite gleicht er natürlich nicht aus. Selbst eine hochwertige Matratze kann keine zusätzliche Liegefläche schaffen.
Bett 140×200 mit Matratze – worauf genau sollte man achten?
Bei einem Bett 140×200 mit Matratze müssen zunächst die Maße stimmen. Gemeint ist dabei die tatsächliche Liegefläche, nicht die Außenbreite des Bettrahmens. Besonders bei Betten mit breitem Rahmen oder gepolstertem Kopfteil können die Außenmaße deutlich größer ausfallen.
Prüfen Sie auch, ob die Matratze zum vorhandenen Lattenrost oder Unterbau passt. Nicht jede Konstruktion ist für jede Unterfederung gleichermaßen geeignet. Die Herstellerangaben geben hier die nötige Orientierung.
Oft übersehen wird die Gesamthöhe des Bettes. Eine dickere Matratze verändert die Sitzhöhe beim Aufstehen und kann bei einem tief eingefassten Rahmen anders wirken als erwartet. Es lohnt sich, diese Maße vor der Bestellung einmal durchzurechnen.
Wann sind 160×200 oder 180×200 die bessere Wahl?
Wenn zwei Personen regelmäßig gemeinsam schlafen, sind 160×200 oder 180×200 cm häufig die angenehmere Lösung. Der Unterschied klingt zunächst klein. Im Alltag können zusätzliche 10 oder 20 Zentimeter Platz pro Person aber durchaus spürbar sein.
| Matratzengröße | Typische Nutzung | Breite pro Person bei zwei Nutzern |
| 140 x 200 cm | Großzügiges Einzelbett, kompaktes Doppelbett | 70 cm |
| 160 x 200 cm | Doppelbett mit moderatem Platzbedarf | 80 cm |
| 180 x 200 cm | Doppelbett mit größerer Bewegungsfreiheit | 90 cm |
Mehr Liegefläche bedeutet allerdings auch mehr Platzbedarf im Schlafzimmer. Bevor Sie sich für ein breiteres Bett entscheiden, sollten Sie die Laufwege prüfen. Lassen sich Schranktüren noch vollständig öffnen? Kommen Sie bequem an beiden Bettseiten vorbei? Gerade in kleinen Räumen kann eine 140 x 200 Matratze deshalb die vernünftigere Lösung sein.
Hochwertige oder günstige Taschenfederkern Matratzen – welche wählen?
Eine günstige Taschenfederkernmatratze muss keineswegs schlecht sein. Ebenso wenig ist ein teures Modell automatisch besser. Wer Preise vergleicht, sollte sich fragen, was er für sein Geld tatsächlich bekommt: Welche Materialien stecken im Inneren? Wie ist die Matratze aufgebaut? Und passen ihre Eigenschaften überhaupt zu den eigenen Schlafgewohnheiten?
Manchmal lohnt sich ein höherer Preis für eine aufwendigere Konstruktion oder zusätzliche Anpassungsmöglichkeiten. In anderen Fällen reicht ein schlichter aufgebautes Modell völlig aus. Das Preis-Leistungs-Verhältnis lässt sich eben nicht allein am Preisschild ablesen.
Welche Qualitätsmerkmale sind beim Matratzenkauf wichtig?
Ein paar technische Angaben helfen dabei, die Unterschiede zwischen den Modellen besser einzuordnen:
- Federkernaufbau:Wie die Federn angeordnet und aufeinander abgestimmt sind, beeinflusst die Körperanpassung.
- Polsterschichten:Sie bestimmen wesentlich mit, wie weich oder fest sich die Oberfläche anfühlt und wie sich der Druck verteilt.
- Liegezonen:Unterschiedlich abgestimmte Bereiche können Schultern, Becken und Rumpf gezielt unterstützen.
- Matratzenhöhe:Sie ergibt sich aus dem gesamten Aufbau. Eine besonders hohe Matratze ist nicht automatisch hochwertiger.
- Bezug:Material, Pflegeeigenschaften und gegebenenfalls Waschbarkeit spielen im täglichen Gebrauch eine Rolle.
- Härtegradoptionen:Verschiedene Festigkeiten oder Möglichkeiten zur Anpassung erleichtern die Abstimmung auf persönliche Vorlieben.
Bei der Federanzahl lohnt sich ein zweiter Blick. Eine große Zahl kleiner Federn kann eine feinere Abstimmung ermöglichen, garantiert aber noch keine bessere Matratze. Federdurchmesser, Drahtstärke, Anordnung und Polsterung wirken zusammen. Eine einzelne Zahl kann diesen Aufbau kaum angemessen beschreiben.
Wann lohnt sich eine Matratze mit individuell anpassbarem Härtegrad?
Sie kennen das vielleicht: Im Schulterbereich dürfte die Matratze etwas weicher sein, unter dem Becken wünschen Sie sich dagegen mehr Halt. Bei einer herkömmlichen Matratze lässt sich die Festigkeit des Kerns nach dem Kauf meist nicht mehr verändern. Systeme mit anpassbaren Elementen bieten hier mehr Spielraum.
Ein Beispiel dafür ist die Bambi Comfizone Matratze mit anpassbarem Härtegrad. Bei diesem Modell lässt sich die Unterstützung mithilfe herausnehmbarer Elemente verändern. Einzelne Liegebereiche können dadurch weicher oder fester eingestellt werden. Welche Einstellung angenehm ist, hängt von der Körperform und den persönlichen Schlafgewohnheiten ab.
Solche Möglichkeiten können besonders dann interessant sein, wenn sich Komfortvorlieben verändern oder einzelne Körperbereiche unterschiedlich unterstützt werden sollen. Trotzdem sollte die grundsätzliche Matratzenkonstruktion von Anfang an zu Ihnen passen. Eine verstellbare Festigkeit macht aus einer ungeeigneten Größe schließlich keine passende.
Taschenfederkernmatratze online kaufen: Fehler vermeiden
Beim Online-Kauf können Sie die Matratze nicht direkt neben mehreren anderen Modellen ausprobieren. Dafür lassen sich technische Angaben, Größen und Preise in Ruhe vergleichen. Das funktioniert allerdings nur, wenn Sie wissen, worauf es ankommt.
Der häufigste Denkfehler: Eine bestimmte Härtegradbezeichnung oder ein besonders günstiger Preis wird zum alleinigen Entscheidungskriterium. Dabei können sich zwei scheinbar ähnliche Matratzen im tatsächlichen Liegegefühl erheblich unterscheiden.
Warum der Härtegrad allein nicht ausreicht
Nehmen wir zwei Taschenfederkernmatratzen mit Härtegrad H3. Die eine besitzt eine weichere Komfortschicht, die andere eine deutlich straffere Polsterung. Obwohl beide gleich gekennzeichnet sind, werden sie sich beim Liegen vermutlich unterschiedlich anfühlen.
Hinzu kommen Unterschiede bei der Zonierung und beim Unterbau. Ein Matratzenkern reagiert schließlich nicht unabhängig davon, worauf er liegt. Deshalb lohnt es sich, die gesamte Konstruktion zu betrachten und nicht nur nach einer Härtegradnummer zu suchen.
Welche Produktinformationen sollten vor dem Matratzenkauf geprüft werden?
Bevor Sie eine Matratze bestellen, gehen Sie am besten diese Punkte durch:
- Passt die gewählte Größe tatsächlich zum vorhandenen Bettgestell?
- Welche Härtegrade und Matratzengrößen sind für das Modell erhältlich?
- Wie sind Federkern und Polsterschichten konstruiert?
- Lässt sich der Bezug abnehmen und wie darf er gereinigt werden?
- Welche Lieferbedingungen, Rückgaberegeln und Garantieangaben gelten?
- Ist die Matratze für den vorhandenen Lattenrost beziehungsweise Unterbau geeignet?
Ein Punkt verdient besondere Aufmerksamkeit: Rückgabe und Probeschlafen sind nicht dasselbe. Das gesetzliche Widerrufsrecht beim Online-Kauf unterscheidet sich von freiwilligen Testzeiträumen, die manche Händler anbieten. Lesen Sie die jeweiligen Bedingungen deshalb vor der Bestellung und nicht erst, wenn die Matratze bereits im Schlafzimmer liegt.
PointHome als Anlaufstelle zum Matratzenvergleich
Wer online nach einer neuen Matratze sucht, möchte meist mehrere Eigenschaften gleichzeitig vergleichen. Welche Größe ist erhältlich? Gibt es unterschiedliche Härtegrade? Wie unterscheiden sich Aufbau und Ausstattung? Gut strukturierte Produktinformationen erleichtern diese Vorauswahl erheblich.
Die Matratzen- und Bettenauswahl von PointHome lässt sich für eine solche Recherche nutzen. Der Online-Shop führt unter anderem Taschenfederkernmatratzen sowie weitere Produkte für die Schlafzimmereinrichtung. Dort können Interessierte die verfügbaren Varianten, Produktdetails und aktuellen Angaben prüfen, bevor sie sich für ein Modell entscheiden.
Dabei sollte man Händler und Hersteller auseinanderhalten. PointHome ist der Anbieter beziehungsweise Verkäufer der Produkte; Bambi bezeichnet beispielsweise die Marke bestimmter Matratzen. Technische Eigenschaften wie ein verstellbarer Härtegrad gelten entsprechend für das jeweilige Modell und nicht automatisch für das gesamte Sortiment.
So treffen Sie eine passende Matratzenentscheidung
Beginnen Sie bei Ihren Schlafgewohnheiten. Schlafen Sie überwiegend auf der Seite oder auf dem Rücken? Mögen Sie ein eher weiches Liegegefühl oder wünschen Sie sich deutlich spürbaren Widerstand? Und wie viel Platz brauchen Sie tatsächlich, wenn Sie sich nachts bewegen?
Wer allein schläft, kann mit einer 140 x 200 Matratze und mittelfester Unterstützung sehr zufrieden sein. Ein Paar mit unterschiedlichen Vorlieben wird möglicherweise auf einer breiteren Liegefläche oder mit individuell abgestimmten Liegebereichen besser zurechtkommen.
Unserer Einschätzung nach lohnt es sich, bei der Auswahl etwas mehr Zeit in den Vergleich der Konstruktionen zu investieren als in die Suche nach der vermeintlich besten Matratze. Denn was für eine Person hervorragend funktioniert, kann sich für eine andere unangenehm anfühlen. Ein nachvollziehbarer Vergleich von Härtegrad, Aufbau und Größe bringt Sie einer passenden Entscheidung meist näher als jede pauschale Kaufempfehlung.
Häufige Fragen rund um Taschenfederkernmatratzen
Welcher Härtegrad ist bei einer Taschenfederkernmatratze der richtige?
Das hängt von Ihrem Körpergewicht, Ihrer Größe, der Schlafposition und Ihrem bevorzugten Liegegefühl ab. H2 wird meist als eher weich, H3 als mittelfest und H4 als fest eingeordnet. Die Bezeichnungen sind allerdings nicht einheitlich standardisiert. Prüfen Sie daher die Empfehlungen des jeweiligen Herstellers und probieren Sie die Matratze nach Möglichkeit aus.
Ist H3 oder H4 besser für Seitenschläfer?
Weder H3 noch H4 ist grundsätzlich besser. Seitenschläfer brauchen genügend Nachgiebigkeit an Schulter und Becken, während der übrige Körper gut unterstützt werden sollte. Bei welchem Härtegrad das gelingt, hängt vom Körperbau, dem Gewicht und der Konstruktion der Matratze ab.
Welche Vorteile bieten Taschenfederkern Matratzen im Alltag?
Die einzeln gelagerten Federn ermöglichen eine gezielte Anpassung an unterschiedliche Körperbereiche. Gleichzeitig kann Luft durch die Zwischenräume im Federkern zirkulieren. Ein weiterer Vorteil: Bewegungen werden bei entsprechend konstruierten Modellen vergleichsweise wenig auf benachbarte Bereiche übertragen. Wie gut das funktioniert, entscheidet die Qualität des gesamten Aufbaus.
Reicht eine 140 x 200 Matratze für zwei Personen?
Ja, zwei Personen können auf einer 140 x 200 Matratze schlafen. Pro Person stehen dann rechnerisch 70 Zentimeter Breite zur Verfügung. Wer viel Bewegungsfreiheit benötigt oder nachts häufig die Position wechselt, ist mit 160×200 oder 180×200 cm meist besser bedient.
Kann man den Härtegrad einer Matratze nachträglich anpassen?
Bei manchen Modellen ist das möglich. Sie besitzen herausnehmbare oder veränderbare Elemente, mit denen sich die Festigkeit bestimmter Liegebereiche beeinflussen lässt. Bei herkömmlichen Taschenfederkernmatratzen ist der Kern dagegen meist fest aufgebaut. Ob eine Anpassung vorgesehen ist, steht in den technischen Produktangaben.
Worauf sollte man beim Online-Kauf einer Matratze achten?
Prüfen Sie zuerst Größe, Härtegrad, Federkernaufbau und Polstermaterialien. Auch die Eignung für Ihren Lattenrost gehört dazu. Anschließend sollten Sie sich die Lieferbedingungen, Rückgaberegeln und Garantieinformationen ansehen. Ein günstiger Preis ist erfreulich, sagt aber für sich genommen wenig über den späteren Liegekomfort aus.
Wie lange hält eine hochwertige Taschenfederkernmatratze?
Häufig werden etwa acht bis zehn Jahre als grobe Orientierung genannt. Eine feste Lebensdauer ist das jedoch nicht. Materialqualität, Belastung und Pflege können die Nutzungsdauer deutlich beeinflussen. Wenn sich dauerhafte Kuhlen bilden, die Unterstützung spürbar nachlässt oder Materialien beschädigt sind, kann ein Austausch schon früher sinnvoll sein.
Ist eine Taschenfederkernmatratze für Menschen geeignet, die nachts schwitzen?
Ja, sie kann gut geeignet sein. Durch die Zwischenräume im Federkern ist eine Luftzirkulation möglich, was ein angenehmes Schlafklima unterstützen kann. Wie gut Feuchtigkeit abgeführt wird, hängt allerdings auch vom Bezug, den Polsterschichten, der Bettwäsche und der Belüftung des Schlafzimmers ab.
Was ist der Unterschied zwischen Bonellfederkern und Taschenfederkern?
Bei einem Bonellfederkern sind die Federn miteinander verbunden. Belastungen wirken sich deshalb stärker auf den umliegenden Bereich aus. Beim Taschenfederkern sitzt jede Feder in einer eigenen Stofftasche und kann weitgehend unabhängig reagieren. Dadurch lässt sich der Körper häufig gezielter unterstützen.
Wie viele Federn sollte eine gute Taschenfederkernmatratze haben?
Eine feste Mindestzahl, ab der eine Matratze automatisch hochwertig ist, gibt es nicht. Mehr Federn können eine feinere Anpassung ermöglichen, müssen aber nicht zwangsläufig mehr Komfort bedeuten. Federstärke, Anordnung, Polsterung und die Abstimmung der gesamten Konstruktion sind mindestens ebenso interessant.
Welche Matratzenhöhe ist empfehlenswert?
Das lässt sich nicht allein an einer Zentimeterzahl festmachen. Entscheidend sind der Aufbau der Matratze, das Bettgestell und Ihre persönlichen Anforderungen. Eine höhere Matratze kann das Ein- und Aussteigen angenehmer machen. Für die Liegequalität zählen aber vor allem die Unterstützung und die verwendeten Polsterschichten.
Sollte man eine Taschenfederkernmatratze regelmäßig drehen?
Das kommt auf das Modell an. Manche Matratzen dürfen regelmäßig gedreht oder gewendet werden, andere haben eine festgelegte Oberseite oder unterschiedlich aufgebaute Liegezonen. Halten Sie sich deshalb an die Pflegehinweise des Herstellers. Nicht jede Taschenfederkernmatratze ist dafür gedacht, in sämtliche Richtungen gewendet zu werden.






